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Gemeinde Terlan

Das Weindorf Terlan mit seinen Fraktionen Siebeneich und Vilpian liegt umgeben von Weingärten und Obstanlagen im Etschtal auf 248 m, ca. 10 km von Bozen und ca. 16 km von Meran entfernt.

Bekannt ist Terlan vor allem wegen seiner Weißweine (Sauvignon, Chardonnay) und seines Spargels.

Das Gemeindegebiet umfasst 18,65 km². Davon werden 953 ha landwirtschaftlich genutzt; 576 ha sind Waldfläche.
Meereshöhe: 240-1.175 m (Ortszentrum 248 m)

Die Gemeinde Terlan hat 4.282 Einwohner (Stand 31.12.2014):
Hauptort Terlan: 2.608 Einwohner
Fraktion Siebeneich: 875 Einwohner
Fraktion Vilpian: 799 Einwohner

Terlan

Das Gebiet um Terlan ist in klimatischer Hinsicht besonders günstig gelegen. So mag es nicht verwundern, dass hier Spuren menschlichen Lebens außerordentlich weit zurückreichen. Die ältesten Spuren stammen aus der Jungsteinzeit (etwa 2000 Jahre vor Christus). Auf dem Greifensteiner Burghügel wurde im Jahre 1966 einige Tongefäßstücke aus dieser vorgeschichtlicher Zeit gefunden.

In Siebeneich beim Pataunerhof wurde 1961 ein Keltengrabstein gefunden.

Der Name Terlan ist urkundlich erstmals 828 n. Chr. als „Taurane“ und 923 n. Chr. als „Torilan“ erwähnt. Erst im Laufe der Zeit hat sich der heutige Name entwickelt.

Im Mittelalter war Terlan Sitz des Gerichtes Neuhaus. Dieses umfasste die heutigen Dörfer Terlan, Andrian, Nals und Vilpian. Die letzte Tiroler Landesfürstin, Margarethe von Görz-Tirol, genannt Margarethe Maultasch, könnte die Burg Neuhaus ober Terlan bewohnt haben (geschichtlich nicht belegt). Deshalb ist diese im Volksmund als Ruine Maultasch besser bekannt als unter ihrem eigentlichen Namen „Neuhaus“.

Im 16. Jahrhundert blühte in Terlan der Bergbau. Abgebaut wurde vor allem Bleiglanz, aus dem man Silber gewann. Durch die geringe Ausbeute wurde der Bergbau später eingestellt. Im 20. Jahrhundert, um 1907 wurden die Gruben in Terlan und Nals nochmals eröffnet. In Terlan-Kreith arbeitete man mit einigen Unterbrechungen bis herauf in die 50er Jahre.

Das Silberbergwerk brachte den Terlanern aber großen Wohlstand. Dieser drückt sich vor allem im Prachtbau der Pfarrkirche mit dem kostbaren gotischen Freskenschmuck aus. Auch der Name des vorzüglich mundenden Terlaner Rotweines „Silberleiten“ deutet auf die bewegte Vergangenheit hin.

Über 2000 Jahre reicht Terlans Tradition als  Weinterroir zurück. Dass die Rebe hier im Schutz des Tschöggelberges so vorzüglich gedeiht, liegt am milden, schon fast mediterranen Klima mit heißen Sonnentagen und kühlen Nächten zur Reifezeit. Aber auch die auffallend roten, leicht erwärmbaren Porphyrböden von Terlan tragen zu einer hohen Traubenqualität bei.
Mittendrin in dieser Südtiroler Weingegend wurde im Jahr 1893 die Kellerei Terlan als zweitälteste nach Andrian gegründet. Dazu zählen heute über hundert Weinbauern, deren Arbeit von einer erfolgreichen Cuvée aus Traditionsbewusstsein und Innovationsgeist geleitet ist.

Die Geschichte des Obstbaues in Terlan hängt eng mit der Etsch zusammen. Weite Teile des Etschtales waren nämlich bis 1900 stark versumpft. Erst durch die künstliche Entsumpfung am Beginn des 20. Jahrhunderts konnten die jetzigen Obstgärten angebaut werden.

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