Infos von A-Z|Anreise|Kontakt/Bürozeiten|Impressum|Cookies
DeutschItalianoDeutsch

Kurioses in der Geschichte

In der Geschichte Terlans gab es immer wieder Interessantes und Kurioses, das sich zugetragen hat. Lesen Sie hier über verschiedene Begebenheiten in der Geschichte der Gemeinde Terlan.

Der schiefe Turm von Terlan

Bereits im Jahre 1757 wurde festgestellt, dass der Terlaner Kirchturm schief stand. 1884 wurde beschlossen, dass der Turm wegen zu großer Einsturzgefahr abgetragen werden müsse. Im selben Jahr schon wurde Stein um Stein abgetragen, nur der Sockel blieb stehen. Einige Jahre später, zwischen 1891 und 1893, wurde der Turm dann wieder mit den originalen Steinen, welche eigens nummeriert worden waren, aufgebaut. Monsignor Dr. Josef Weiser (Namensgeber des Terlaner Hauptplatzes) war der erste Restaurator und Erbauer des neuen Turmes.

Blüte und Niedergang des Terlaner Bergbaues

In Terlan und Umgebung florierte der Bergbau seit dem 14. Jahrhundert. Zwischen 1480 und 1570 waren jährlich in Terlan und Nals an die 1.000 Knappen beschäftigt. Höhepunkt des Abbaus von silberhaltigen Bleierzen war im 16. Jahrhundert, aber in dieser Zeit begann auch der Niedergang. Im 17. und 18. Jahrhundert kam es zu Versuchen, den Bergbau in Terlan und Nals wieder aufleben zu lassen, doch der Aufwand lohnte sich nicht. Ab 1907 wurde wieder nach Silber und jetzt auch nach Zink gegraben. In den Gruben in Terlan-Kreuth wurde mit verschiedenen Unterbrechungen bis in die frühen fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts gearbeitet. Heute sind die Schutthalden und Stollen nicht mehr sichtbar.

Die Bierbrauerei in Vilpian

1896 wurde die „Bierfabrik Blumau-Vilpian“ gebaut; diese war aufgrund der Produktion von Spezialbieren in der ganzen Region bekannt. 1924 wurde die Brauerei in eine Mälzerei umgewandelt. Hergestellt wurden bis zum Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts Malze für helles und dunkles Bier sowie Karamellmalz und Spezialmalze für diätetische Produkte. Heute steht an der Stelle der Malzfabrik die Landesfeuerwehrschule.

Die Ziegeleien in Siebeneich

Im Jahr 1604 wurde den Meistern des Hafnerhandwerks aus Bozen erlaubt, aus dem Margarethenbach bei Siebeneich „Lehm zu stechen“. Als Gegenleistung mussten die Handwerker jährlich 50 gebrannte und glasierte Dachziegel je Meister für die Terlaner Pfarrkirche herstellen. Später gab es dann in Siebeneich mehrere Ziegelbrennereien, in denen Ofenkacheln und Dachziegel gebrannt wurden. Die Produktion wurde bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts aufrecht erhalten.

Die Schwefelbäder

Ungefähr im Jahre 1900 wurden im Gasthaus „Zum Gratl“ in Terlan Schwefelbäder eröffnet. Das dazu benötigte Wasser wurde mittels eines Pferdefuhrwerkes in Holzfässern vom Vilpianer Schwefelbad zum Gratlwirt transportiert. Um 1939 wurden diese Bäder wieder aufgelassen.

Das Wetter in Südtirol
Wolkenlos

Heute 16 32

Heiter

Morgen 16 32

© Landeswetterdienst

Webcam
Webcam Terlan
Unsere Partner
Südtiroler Weinstraße Südtirols Süden Südtirol Raiffeisen Terlan