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Kirche Mariä Himmelfahrt

Die Terlaner Pfarrkirche ist ein hochgotischer Bau aus dem 14. Jh., wobei der Altarraum oder Chor der älteste Bauteil ist.
Der noch ältere Teil des heute bestehenden Baukomplexes ist jedoch der kleine romanische Seitenturm, der aus dem 13. Jh. stammt. Die Erstellung der Kirche konnte relativ rasch, dank der Förderung durch die reichen Herren von Niederthor und durch die wohlhabende Pfarrgemeinde selbst (intensiver Weinbau), durchgeführt werden. Die verwendeten rot und gelblich getönten Sandsteine wurden mühsamst hoch über Terlan (Nobels) bezogen. Wegen der häufigen Wassereinbrüche von der nahen Etsch wurde eine Terrainerhöhung um fast 2 m notwendig, wodurch die Harmonie der Baustruktur wesentliche Einbußen erlitt (1707). Bei der Sanierung und Restaurierung um 1964-68 ist der Kirchenboden wieder 1,10 m tiefer gelegt worden, wodurch einige alte Baudetails teilweise wieder zum Vorschein kamen.
Ein besonderes Charakteristikum bildet das mit buntglasierten Ziegeln gedeckte Dach der Kirche und des kleinen Turmes. Bemerkenswert ist der 75 m hohe Turm, der in der Spätgotik um 1520/1530 erbaut wurde. Wegen zunehmender Neigung wurde er im Jahre 1884 abgetragen und in den Jahren 1891-1893 mit den originalen Sandsteinquadern wieder in seiner ursprünglichen Form aufgebaut. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Plastik „Krönung Mariens durch Christus", die um 1370/1380 im oberitalienischen Stil geschaffen wurde. Sie befindet sich im Außenbereich oberhalb vom Haupteingang. Die bedeutenden Fresken wurden wahrscheinlich vom Bozner Meister Hans Stockinger um 1399/1407 geschaffen. Um 1880 wurden die Fresken übermalt und in den Jahren 1950 bis 1971 wieder gereinigt und teilweise restauriert.
Die Kirche ist täglich geöffnet. Einen Kirchenführer zum Preis von 5,00 Euro erhalten Sie sowohl in der Kirche selbst als auch im Tourismusverein Terlan.

St. Antonius Siebeneich

Mit der kleinen aber "à l'italienne sehr angenehmen Capellen S. Antonio de Padua", wie sie 1702 bezeichnet wurde, hat Landkontur Johann Jakob Graf Thun nicht nur dem von ihm verehrten Heiligen nach der einfachen Kapelle in Klobenstein eine zweite errichtet. Sie stellt darüber hinaus den krönenden Abschluss seiner seit 1664 währenden Bautätigkeit am Deutschordensgut Siebeneich dar.
Der kleine Zentralbau besteht aus einer Mittelkuppel über kreuzförmigem Grundriss, zwei kürzeren und einem längeren Arm mit rundem Abschluss sowie einem rechteckig ausgebildeten Arm, der über eine Vorhalle mit dem Wohnhaus verbunden ist. Der längere Arm mit dem Altar gegenüber dem Eingang betont die Längsachse, während die Kuppel, die sich in der Mitte über vier Pfeilern erhebt, den Zentralbaugedanken unterstreicht. Im Nordwesteck steht der kleine Glockenturm, gegenüber ermöglicht eine außen gerundete Wendeltreppe den Zugang zur konkav geschwungenen Empore ober dem Eingang.
Der Altar mit zwei Säulen und den Statuen der Heiligen Johannes und Jakobus, den Namenspatronen des Erbauers der Kirche, wird dem Bildhauer Cristoforo Benedetti aus Castione zugeschrieben.
Diese Kirche ist nicht für Besucher zugänglich.

Kirche St. Josef in Vilpian

Alte Josefskirche

Die alte, kleinere Kirche wurde 1639 erbaut und dem hl. Josef geweiht. Erst viel später, 1865, kam der Turm dazu. Diese Kirche gehört zu den ältesten, dem hl. Josef geweihten Gotteshäusern in Tirol. Der Innenraum hat den Charakter einer Kapuzinerkirche. 1845 wurde eine Kirchenerweiterung vorgenommen. Die Kirche ist nicht zugänglich.

Pfarrkirche zum hl. Josef dem Arbeiter

Da die alte Kirche um 1900 für die Vilpianer Bevölkerung zu klein wurde, wurde ein Kirchenneubau angedacht. Durch die schwierige finanzielle Situation und durch den 2. Weltkrieg verschob sich der Beginn des Neubaus auf das Jahr 1949; der Rohbau stand 1950 und 1955 endlich konnte die Kirche geweiht werden.
Es ist ein moderner, nüchterner Sakralbau. Über dem Hauptaltar befindet sich ein lebensgroßer Kruzifixus aus dem 17. Jh.. Er ist eine Leihgabe des Meraner Stadtmuseums und stellt das bedeutendste Kunstwerk in der Kirche dar. Der berühmte Meraner Maler Franz Lenhart malte die zwei Fassadenengel in anbetender Haltung sowie das Jesusmonogramm über dem Rundfenster oberhalb des Einganges.
Aus finanziellen Gründen wurde anfangs auf den Bau des Glockenturmes verzichtet. Erst im Oktober 1996 wurde der neue Turm nach kurzer Bauzeit fertiggestellt

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